„Capitola“ kommt ins Wasser

Heute ist die „Capitola“ ins Wasser gekommen. Und oh Freude: die Stelle, an der der wir den neuen Geber eingebaut haben, bleibt absolut trocken, juhu!

Ein Loch in den Rumpf des eigenen Bootes zu schneiden und dann wieder abzudichten, ist ja eine unheimliche Sache; man hat nur einen Versuch und kann nicht – wie bei Installationen im Bad – immer wieder nachbessern.

Einziges Problem: Der Motor springt trotz Wartung vom Yamaha-Fachhändler nicht an … wir bleiben also erstmal in Werder.

Winterlager

Im Winterlager hat sich einiges getan:

– altes Sumlog ausgebaut, Multifunktionsgerät ST 70 von Raython im Paketangebot zusammen mit dem „Seatalk-Router“ iTC und einem Dreifachgeber für Logge, Lot und Wassertemperatur erworben und mit Geber eingebaut.

-alten kaputten Kompass gegen neuen ausgetauscht. „Silva“ heißt jetzt leider „Garmin“, sonst ändert sich nix

– neue Genua bei Diekow angeschafft

– neues Achterstag (jetzt geteilt) und Unterwant zugelegt

– zweites Achterstagsfundament

im Sommer: neues Elektropanel

 

Saisonende

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Heute ist die Saison endgültig zu Ende gegangen, Capitola ist aus dem Wasser gekommen. Zuerst haben wir die schnell zusammengebaute Maststütze montiert, sie tut ihren Dienst 😉

Anschliessend kam die Capitola dann raus. Dabei stellte sich heraus, dass der Rumpf noch richtig gut aussah und wenig bewachsen war.

Nun beginnt die „Winterbastelsaison“.

 

Vater-Sohn-Tour II (nur diesmal bin ich der Sohn)

Sonntag, 19.10.
Wind: S 3-4, Sonne
Das Wetter ist zu schön, um gleich am Morgen abzuriggen, deshalb:
11:45 Ablegen
13:08 Autobahnbrücke Phöben passiert, umkehren
14:30 Bootswerft Riet fest
Wir schlagen die Segel und den Großbaum ab, die Saison neigt sich dem Ende zu.

Sommerpause

Klingt zwar merkwürdig, aber wir hatten wirklich so etwas wie eine Sommerpause, was das Segeln angeht. Urlaub in Süddeutschland, Familienfeste, Kurzbesuche bei der Verwandtschaft … Capitola hat uns in den letzten zwei Monaten nicht oft gesehen. Wir waren ab und zu kurz für Kaffee und Kuchen an Bord, war auch schön.

Der Motor ist ein Ärgernis, er geht nämlich wieder nicht mehr. Ich habe mittlerweile das Anreißerritzel, welches völlig aufgebraucht war, ausgetauscht und es mit viel Starterspray und gutem Zureden versucht. Jetzt kann ich über den Winter überlegen, ob ich nochmal in eine richtige Wartung investiere, oder auf einen neuen Quirl spare.

Motor-Segel-Tour

Der Motor wollte nicht mehr, gar nicht mehr.

Zum Glück gibt es am See einen Mechaniker, der sich noch mit Außenbordern abfindet und so sind wir am Montag rüber zur Marina Ringel geschippert und haben eine Motorinspektion machen lassen.

Heute Abend habe ich dann Capitola wieder „nach Hause“ geholt. Es war eine wunderschöne Motortour mit der untergehenden Sonne im rücken.